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Jetzt Weizen kaufen? Wie robust sind Saisonalitäten?

Saisonalitäten lassen sich eigentlich am ehesten mit der gängigen Landwirtschaft verknüpfen und als Beispiel heranziehen – weshalb sie auch so oft in Commodities, also Rohstoffen zu finden sind.

Je nachdem welche Saat ausgebracht wird, muss dies in den dafür vorgesehenen Monaten erfolgen, um auch im Sommer, beispielsweise den Weizen, Gerste oder die Sojabohnen, unter besten Bedingungen ernten zu können. Anhand entsprechenden Vorschriften zur Abnahme diese Ernte von Großabnehmern, muss die Gerste, um Beispielweise als Braugerste zu gelten, verschiedenste Kriterien erfüllen, welche der Landwirt nicht direkt beeinflussen kann.

 

 

So soll der Eiweißgehalt recht hoch und der Wassergehalt entsprechend niedrig sein – zudem wird eine sog. Fallzahl gemessen, die weiteren Aufschluss über die Qualität der Ernte geben soll.

Diese beschriebene Abfolge fängt bereits mit der Vorbereitung der zu pflanzenden Felder und Grundstücke an, was im Winter geschieht. Gefolgt von der Aussaht in den Monaten Februar-April, je nachdem wie lange der Boden-Frost anhält. Die Ernte erfolgt unter passenden Wetterbedingungen im August des Jahres.

Somit lassen sich bereits Saisonalitäten erkennen.

Der Preis richtet sich demnach nach der Verfügbarkeit, Menge und Qualität der Ernste und fällt somit um den Zeitraum September bis Oktober,auf ein Tief, da

hier die Ernte vollzogen wird bzw. wurde und somit das Angebot die Nachfrage übersteigt.

Dieses Angebot reduziert sich natürlich in den folgenden Monaten und erreicht meist in den Monaten April bis Juni, wenn das Volumen der vergangenen Ernte entsprechend stark minimiert ist, die hochpreisigen Marken.

 

Die lässt sich im Corn sowie im Soyabean Future immer wieder sehr gut beobachten.

Zudem lässt sich beim Weizen Future (Wheat) auch eine entsprechende Rally mit den beiden genannten Instrumenten beobachten.

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