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Gebühren, Kosten und Misserfolg – Teil 1

Aus gegebenem Anlass und vieler Fragen zu den vermeintlichen „Retail Pro-Tradern“, möchte ich auf die im Betreff genannten Themen, Gebühren – Kosten – Misserfolg zu sprechen kommen.

Fangen wir daher in diesem Beitrag mit den Gebühren an:

Gebühren sind nach vielerlei Hinsicht der eine Faktor, an dem man doch am meisten sparen kann oder? Ja und Nein. Bieten Broker sehr niedrige Gebühren an, kann man davon ausgehen das die Qualität und Geschwindigkeit von Ausführungen, wie zum Beispiel einer Market Order, darunter leidet. Professionelle Broker haben daher ein sehr transparentes Gebührenkonstrukt, was Sie grundsätzlich nicht in der Ausführungzeit einer Order beeinträchtigt oder Wirkung darauf nimmt. Zudem erhalten Sie meist End-of-Day oder verzögerte Daten, wenn Sie nicht zusätzlich für ein zuverlässigen Daten-Feed wie z.B. CQG, LMAX oder Rithmic zahlen.

Gebühren sind ein notwendiges Konstrukt, auf denen basierend ein Broker Ihnen einen sehr qualitativen Marktzugang zu Verfügung stellt und somit Ihre Absicht der Marktbeteiligung und Strategie der entscheidende Faktor ist. Als Investor benötigen Sie nur bedingt Real-Time-Daten oder einen teuren News-Feed, sondern eher eine flexible Möglichkeiten, wie z.B. Carry-Trades am Markt zu platzieren und das wenn möglich auch durch weitere Instrumente wie Optionen.

Man muss sich also vor Augen führen, das Gebühren für Qualität stehen und dies auch die schnelle und qualitative Ausführung am Markt möglich macht.

Natürlich kann ich bei Brokern wie ViTrade eine Plattform namens HTX mit direktem XETRA-Zugang und Real-Time- sowie historischen Daten für mehr als 100€ im Monat buchen – doch wenn Sie nicht wissen was der sinnvollste Weg für Ihre Beteiligung am Markt ist, sollten Sie dieses Geld lieber in Literatur stecken oder sich an einer Community beteiligen, welche jahrelange, auch institutionelle, Erfahrung beherbergt – und ich spreche ganz sicher nicht von Retail-Coaches, welche Ihr Geld durch Marketing verdienen oder Bücher die solch einen Stempel tragen:

Können Sie mir erklären wie man die Finanzbranche mit Ihren eigenen Produkten schlägt? Das ist der schlechteste Scherz den ich seit langem gelesen habe und aus institutioneller Erfahrung verspreche ich Ihnen – die Sell-Side für diese Produkte hat sich definitiv mehr dabei Gedacht als sie Ihnen erzählen möchte und muss.

 

 

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