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Nur noch 1:30 Leverage für CfDs & Forex dank ESMA?

Die European Securities Markets Authority (ESMA) denkt über eine Restriktion bzw. Limitierung des Einlagehebels, besser bekannt als Leverage bei CfDs und Forex, in einschneidendem Maßen für Trader mit kleinen Konten nach.

Hintergrund hierfür sind die in der Vergangenheit etablierten Broker, welche mittlerweile sogar Leverages von 1:2000 anbieten und dem Kunden bei hoher Volatilität ein massiv erhöhtes Risiko dadurch einräumen, was auch Brokern wie Alpari im Fall des „SNB-Kollapses“ zum Verhängnis geworden war. Bereits 2016 hat die Aufsichtsbehörde in dem Vereinigten Königreich, Financial Conduct Authority (FCA), daraufhin bereits ein Limit für Einlagenhebel von 1:50 beschlossen. Sollte die ESMA wie angedacht den Hebel auf 1:30 limitieren, würde das eine erhöhten Geld- bzw. Einlagenaufwand für Trader dieser Produkte bedeuten, was eine Restriktion der möglichen Positionen einräumt und somit auch das Geschäft von Brokern beeinflusst. Broker warnen aktiv davor, das private wie institutionelle Kunden sich aus dem eurasischen Markt entfernen könnten und somit auch unregulierte Broker wieder mehr Bedeutung erfahren könnten, welche nicht entsprechend diesen Regularien unterliegen.

Auf eine Anfrage des Recherche-Teams von FinanceMagnats wollte ein Representant der ESMA keine Stellungnahme zu dieser Thematik abgeben, welche allerdings bereits seit Dezember letzten Jahres auf den Tischen der Regulatoren kursiert.